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Gesundheitsförderung

Aktivitäten zur Gesundheitsförderung werden in Österreich und für die VAEB angesichts der demographischen Entwicklung und der damit zusammenhängenden zunehmenden Krankheitslast infolge chronischer Krankheiten eine wichtige Ergänzung zu den Maßnahmen der Krankheitsversorgung und Krankheitsprävention.

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Gesundheitsförderung ist in diesem Kontext als ein Prozess zu verstehen, der den Menschen weit im Vorfeld von Krankheitssymptomen mehr Kontrolle über ihre Gesundheit einräumen soll.
Um den Menschen laut WHO Ottawa Charta "mehr Selbstbestimmung über die Gesundheit zu ermöglichen und sie zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen", ist es erforderlich,

  • ihre Lebensbedingungen und Gesundheitschancen in Betrieben, Gemeinden und anderen Lebensbereichen so zu verbessern, dass sie maßgebliche Ressourcen für die Gesundheit darstellen,
  • ihre Gesundheitskompetenzen, das heißt gesundheitsrelevante Einstellungen und Wertehaltungen und das Wissen über Gesundheit zu verbessern, damit Gesundheitsressourcen und Gesundheitskompetenzen die notwendigen Voraussetzungen für die Entwicklung gesundheitsrelevanter Lebensstile sein können.


Als berufständischer Sozialversicherungsträger hat die VAEB über ihre Mitgliedsbetriebe einen guten Zugang zu ihren Versicherten. Eine traditionell enge Kooperation in vielen Berührungspunkten zwischen Betrieb und Versicherten einerseits und Sozialversicherungsträger andererseits sind eine gute Ausgangsbasis für die aktive Beteiligung (Partizipation) der Betriebe und ihrer Beschäftigten in Gesundheitsförderungsprojekten. Das eröffnet gute Möglichkeiten zur Umsetzung ganzheitlicher Gesundheitsförderungs-Interventionsansätze vorwiegend über Projekte der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF-Projekte).