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EFQM


Das EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management) findet mittlerweile seit 2006 in unseren Gesundheitseinrichtungen Anwendung. Es zielt nicht auf die Erfüllung von Vorgaben ab, sondern auf die Selbstverantwortung in der Bewertung.

Dieses Modell definiert 9 Kriterien, die wesentlich für den Unternehmenserfolg sind und auf den drei Säulen „Menschen“, „Prozesse“ und „Ergebnisse“ beruht:

Das EFQM Excellence Modell

Neben der Einführung dieses Modells war es u.a. auch Ziel einheitliche Qualitätsstandards zu definieren und eine laufende Verbesserung dieser Standards zu erreichen.

In der VAEB wurde in einem ersten Schritt ein IST-Stand erhoben.
Neben einer ausführlichen Recherche (Identifikation von relevanten Gesetzen, Richtlinien, anderen verbindlichen Vorgaben) wurde gleichzeitig mit den Prozesserhebungen in einer Eigenen Einrichtung je Einrichtungsart (Zahnambulatorien, Ambulatorien für physikalische Medizin, bettenführende Gesundheitseinrichtungen) begonnen. Für die Recherche galt, die für die Einrichtungsart geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien ebenso aufzulisten wie andere verbindliche, VAEB-interne Vorgaben oder Instrumente.
Die Ergebnisse daraus wurden zusammengefasst und nach Abstimmung mit allen anderen Eigenen Einrichtungen in einem Leitfaden je Einrichtungsart dokumentiert.
Zusätzlich wurde entsprechend den EFQM-Kriterien eine Checkliste ausgearbeitet, welche den Gesundheitseinrichtungen bei den unterschiedlichen Begehungen als Unterstützung dienen soll.

Um nun auch Verbesserungspotenziale zu identifizieren, wird jährlich eine Selbstbewertung in den Eigenen Einrichtungen durchgeführt. Diese Selbstbewertung beruht also nicht auf Fakten, sondern basiert auf die ganz subjektive Einschätzung jedes Mitarbeiters / jeder Mitarbeiterin. Die Selbstbewertung soll nicht nur Verbesserungspotenziale erkennbar machen, sondern auch Stärken verdeutlichen. Die von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen selbst identifizierten Stärken sind beizubehalten, aus den Verbesserungspotenzialen sollen Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.
Die Fortschritte daraus werden bei den nächsten Selbstbewertungen sichtbar. Die Auswertung der Selbstbewertung erfolgt seit 2010 mit einem neuen IT-Tool, welches durch die Eingabe der aktuellen Werte das Ergebnis automatisch berechnet.

Die Einführung dieses Modells ist bester Beweis dafür, dass man über sämtliche Grenzen hinweg (OE, Säulen, Bundesländer) exzellent und zielorientiert zusammenarbeiten kann.