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Fahrradhelme können Leben retten

Wer Köpfchen hat, sollte es schützen!

Gesundheitsvorsorge - ein Leitmotiv der VAEB

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Radler leben gefährlich

MMDB139669_71323.JPG Der Trend zur mehr Fitness und zunehmendes Umweltbewusstsein haben das Fahrrad in den letzten Jahren in der Beliebtheit der Menschen stark steigen lassen. Wer aber denkt an die Gefahren, die mit dieser modernen und gesunden Art der Fortbewegung verbunden sein können?
Radfahrer sind, ähnlich wie Fußgänger, den Gefahren des immer dichter werdenden Verkehrs besonders ausgesetzt. Pro Jahr verunfallen in Österreich rund 48.000 Radfahrer, wobei solche Unfälle auch immer wieder für den Radfahrer tödlich enden.

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Kopfverletzungen besonders häufig

Unfallforscher haben nachgewiesen, dass Radfahrer bei Unfällen zu 86 Prozent Kopfverletzungen, zu 74 Prozent Beinverletzungen und zu 58 Prozent Armverletzungen davontragen. Bei Kindern ist die Anzahl der Kopfverletzungen besonders hoch.

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Mir passiert schon nichts...

ist das Motto vieler Pedalritter, die auf den Schutz eines Helmes verzichten. In Skandinavien und den USA fahren bis zu 30 Prozent der Radfahrer mit Helm, in Österreich gehören diese "Schwammerlköpfe" noch einer verschwindenden Minderheit an.
Was sind die häufigsten Argumente für das Nichttragen eines Fahrradhelmes? "Blöd aussehen" oder "dumm daherkommen" oder "wie sehe ich denn dann aus?".

Offensichtlich sind diese Argumente stichhaltiger als die drohenden schweren Verletzungen nach einem Unfall.

Aus einer Studie zum Thema Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen mit tödlichem Ausgang ist deutlich sichtbar, dass die Überlebensrate 95 Prozent betragen hätte, wenn die Unfallopfer einen Fahrradhelm getragen hätten.

Die VAEB empfiehlt daher: Tragen Sie, wenn Sie mit dem Fahrrad fahren einen HELM, denn wer Köpfchen hat, der sollte es schützen.

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Beschaffenheit eines Fahrradhelmes

 Der Helm soll bequem sitzen und gut belüftet sein, vor allem am Vorderkopf und an der Stirn muss eine gute Belüftung erfolgen.
 Vor dem Kauf gründlich probieren ob der Helm zu Ihrem Kopf passt.
 Bei der Auswahl des für Sie richtigen Helmes sollte immer die Sicherheit Ihres Kopfes im Vordergrund stehen.
 Das Verschlusssystem soll den Helm auch bei einem Sturz sicher am Kopf halten und trotzdem leicht und problemlos bedienbar sein.
 Der Kinnriemen soll eine Mindestbreite von 15 mm haben und verstellbar sein.
 Der Helm soll Stirn, Hinterkopf, Schläfen und Scheitel schützen; die Ohren sollten frei bleiben, aber durch eine Verdickung des Helmrandes geschützt werden.
 Helme sollten möglichst leicht sein. Für Kinder gibt es Helme schon ab einem Gewicht von 250 Gramm.
 Helle und fluoreszierende Farben sind im Straßenverkehr besser wahrzunehmen.
 Lassen Sie sich von Ihrem Fachverkäufer ausführlich beraten und treffen Sie die sicherste Wahl für Ihren Kopf.
 Seien Sie den Kindern ein Vorbild! Häufig sind Kinder an die Benutzung eines Helms von klein auf gewöhnt, folgen Sie diesem Beispiel.

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Tipps für Radfahrer

 Wer Köpfchen hat, der schützt es! Tragen Sie immer einen Fahrradhelm!
 Benützen Sie nur verkehrssichere Fahrräder. Achten Sie insbesondere darauf, dass Sie gesehen werden.
 Licht und Speichenreflektoren müssen vorhanden sein und funktionieren!
 Rechtzeitiges Handzeichen, beim Linksabbiegen.
 Toleranz, Verständnis und Vorsicht bei der Begegnung mit Kindern und alten Menschen.
 Radfahrer sind kaum hörbar! Achten Sie auf den notwendigen Abstand und machen Sie sich bemerkbar.
 Wenn Sie in einer Gruppe unterwegs sind, fahren Sie immer hintereinander.
 Bei Straßennässe: Autos haben einen längeren Bremsweg, bedenken Sie dies beim Abstandhalten.
 In ausschließlichen Fußgängerzonen und auf Gehsteigen haben Radfahrer nichts verloren.
 Helle, fluoriszierende Kleidung kann in der Dämmerung besser gesehen werden.
 In der Dämmerung: Lassen Sie sich ein Licht aufgehen! Schalten Sie es rechtzeitig ein, damit Sie gut gesehen werden.