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Hochwasserkatastrophen


Hilfe für Geschädigte

 

 

Von den in Österreich leider immer wieder eintretenden Hochwasserkatastrophen sind jeweils auch viele Versicherte, Mitgliedsunternehmen und Vertragspartner der VAEB betroffen.



Zur Entlastung der Hochwasseropfer hat der VAEB-Vorstand folgende Maßnahmen beschlossen: 

  • Die Mindestgebrauchsdauer von Heilbehelfen oder Hilfsmitteln wird bei Unbrauchbarkeit oder Verlust großzügig gehandhabt.
  • Für Leistungen aus dem Unterstützungsfonds der Krankenversicherung werden Hochwasserschäden bei der Ermittlung des Einkommens berücksichtigt.
  • Bei Anträgen auf Befreiung von Rezeptgebühr, Behandlungsbeiträgen bzw. Selbstbehalten wegen besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit wird im Einzelfall das Schadensausmaß entsprechend berücksichtigt und es kann eine befristete Befreiung  aus diesem Grund ausgesprochen werden.
  • Hochwassergeschädigten Dienstgebern kann eine verzugszinsenfreie Stundung der Beiträge nach individuellen Vereinbarungen angeboten werden. Auch Ratenzahlungsvereinbarungen können getroffen werden.
  • Bei Vertragsärzten, die die Abrechnungsunterlagen durch das Hochwasser verloren haben und bei denen eine Rekonstruktion nicht möglich ist, ist für die Honorierung der Vergleichszeitraum des Vorjahres heranzuziehen.

Grundlage für alle oben genannten Maßnahmen ist ein Antrag der Betroffenen und eine Bestätigung der Gemeinde, dass der Antragsteller zu den Hochwassergeschädigten zählt. Die Schadenshöhe ist von den Antragstellern glaubhaft zu machen (z.B. Berichte von Schadenkommissionen).

Anträge nehmen alle Servicestellen der VAEB entgegen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Direktor Dr. Wetter zur Verfügung:
Tel.:  050 2350 31101
E-Mail:   lucian.wetter@vaeb.at