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Physio-, Ergotherapie und Logopädie




















Diese Behandlungen sind einer ärztlichen Hilfe gleichgestellt und können bei Zutreffen der medizinischen Voraussetzungen vom Versicherungsträger bewilligt werden, wenn:

  • die jeweilige Therapie aufgrund einer ärztlichen Verschreibung (Verordnung) erforderlich ist und

  • die Behandlungen durch Personen erfolgen, die zur selbständigen Ausübung dieser Therapien gemäß den hierfür geltenden gesetzlichen Bestimmungen berechtigt sind.


PHYSIOTHERAPIE

Die VAEB gewährt im Rahmen der Krankenbehandlung auf Grund ärztlicher Verschreibung auch eine physiotherapeutische Behandlung.

Diese erfolgt durch Inanspruchnahme physikalischer Behandlungen bei Vertragsfachärzten/Vertragsfachärztinnen, Vertrags-Gruppenpraxen, bei freiberuflich tätigen Vertragsphysiotherapeuten/Vertragsphysiotherapeutinnen, in Vertragseinrichtungen (ausgenommen Ambulanzen in öffentlichen Krankenanstalten mit Pauschalabgeltung) oder in eigenen Einrichtungen der VAEB.

Physiotherapeutische Behandlungen können bei Vertragspartnern/Vertragspartnerinnen (eigenen Einrichtungen) der Anstalt, die zur Durchführung dieser Behandlungen berechtigt sind, über Verordnung (Zuweisung) durch einen Vertragsarzt/eine Vertragsärztin, eine Vertrags-Gruppenpraxis oder eine eigene Einrichtung (Vertragseinrichtung) auf Rechnung der Anstalt in Anspruch genommen werden.

Die Bestimmungen über die Pflichten der Versicherten und das Verfahren bei Inanspruchnahme der Leistung sind in der Krankenordnung enthalten:

• Verordnete bzw. bewilligte physiotherapeutische Behandlungen können grundsätzlich nur dann auf Rechnung der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau in Anspruch genommen werden, wenn die verordnete bzw. bewilligte Behandlungsserie innerhalb von 3 Monaten ab der Verabreichung der ersten Behandlung abgeschlossen wird. Sobald für den Patienten/die Patientin absehbar ist, dass die Behandlungsserie nicht in der Frist von 3 Monaten beendet werden kann, hat er/sie unverzüglich schriftlich an die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau heranzutreten und dies zu begründen. In begründeten Einzelfällen kann diese Frist auf 6 Monate erstreckt werden.

• Die angeführten Fristen sind auch für die Kostenerstattung für die Inanspruchnahme physiotherapeutischer Behandlungen anzuwenden.

• Physiotherapie ab der 22. Anwendung, jedenfalls ab der 8. Sitzung bedarf vor ihrer Anwendung einer chef(vertrauens)ärztlichen Bewilligung; die Verordnung ist bei Beginn der Behandlung vom Vertragspartner oder Versicherten (Angehörigen) der Anstalt vorzulegen – Physiotherapie in Form von Hausbesuchen ab der 1. Sitzung.