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Krankenstand


Arbeitsunfähig krank ist, wer nicht oder nur mit Gefahr einer Verschlimmerung seines Zustandes fähig ist, seiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nachzugehen bzw. eine Beschäftigung aufzunehmen (gilt für BezieherInnen einer Leistung nach dem AlVG).

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Feststellung einer Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit

Da eine rückwirkende Krankmeldung nur in Ausnahmefällen möglich ist, lassen Sie Ihre Arbeitsunfähigkeit bitte unverzüglich von Ihrem/Ihrer behandelnden Arzt/Ärztin bestätigen. Er/Sie wird den Beginn und das Ende Ihrer Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit festlegen.

Die Dienstnehmer sind verpflichtet, ihren Arbeitgeber und den Krankenversicherungsträger unverzüglich über den Krankenstand in Kenntnis zu setzen.

Informieren Sie den/die Arzt/Ärztin genauestens über die Ursache Ihrer Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit (Krankheit, Arbeits- oder Verkehrsunfall, fremdes Verschulden etc.)

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Ladung zum Kontrollarzt

Die Krankenversicherungsträger sind berechtigt, den Gesundheitszustand des/der Erkrankten zu überprüfen. Aus diesem Grund sind Sie verpflichtet einer Vorladung zur kontroll-(chef-)ärztlichen Untersuchung Folge zu leisten.

Ist dies aus gesundheitlichen Gründen (z.B. ärztlich bescheinigte Bettlägerigkeit oder Gehunfähigkeit) nicht zumutbar,informieren Sie uns bitte (eventuell telefonisch).

Bitte verständigen Sie die Untersuchungsstelle, wenn Sie schon vor dem festgesetzten Untersuchungstermin wieder arbeitsfähig sind.

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Lohnfortzahlungsanspruch im Erkrankungsfall

ArbeiterInnen und Angestellte

Die nachstehend angeführte Tabelle enthält Angaben über den grundsätzlichen Gehalts- bzw. Entgeltsanspruch für ArbeiterInnen und Angestellte im Erkrankungsfall.

Gehalts-/Entgeltanspruch im Erkrankungsfall

Beschäftigungsdauer Volles Gehalt
(Entgelt)
Halbes Gehalt
(Entgelt)
bis zu 5 Jahre 6 Wochen 4 Wochen
von 5 bis 15 Jahren 8 Wochen 4 Wochen
von 15 bis 25 Jahren 10 Wochen 4 Wochen
über 25 Jahre 12 Wochen 4 Wochen