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Wie errechnet sich die kranksheitsbedingte Pension?


Es gelten grundsätzlich die Bestimmungen der allgemeinen Pensionsberechnung. Nähere Informationen finden Sie unter  "Wovon hängt die Höhe der Pension ab?"

Für BezieherInnen einer Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension ist eine zusätzliche Anrechnung von (fiktiven) Versicherungsmonaten vorgesehen, da gerade diese Personengruppe unter Umständen nicht die Möglichkeit hatte, Versicherungsmonate in ausreichendem Maß für eine entsprechende Pensionshöhe zu erwerben.

Voraussetzung für diese Anrechnung ist, dass der Stichtag vor dem 60. Lebensjahr liegt.


Bei der Hinzurechnung von Versicherungsmonaten ist das Höchstausmaß der krankheitsbedingten Pension mit 60 Prozent (für Versicherte nach dem knappschaftlichen Pensionsrecht mit 66 Prozent ) der höchsten zur Anwendung kommenden Bemessungsgrundlage begrenzt.

 

Teilpension 


Wird neben der Pension ein Erwerbseinkommen bezogen, das den Betrag der Geringfügigkeitsgrenze übersteigt, wird eine Teilpension ausgezahlt. Sie gebührt bis zu einem Gesamteinkommen (=Summe aus Pension und Erwerbseinkommen) von  EUR 1.167,91  in voller Höhe, bei höherem Einkommen wird die Teilpension vermindert.


Eine Neufeststellung des Anrechnungsbetrages der Teilpension erfolgt

  • anlässlich der Pensionsanpassung,
  • bei jeder Neuaufnahme einer Erwerbstätigkeit und
  • über Antrag der Pensionistin/des Pensionisten.