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Wann gebührt eine Ausgleichszulage?


Die Ausgleichszulage soll jeder/jedem Pensionsbezieher/in - mit rechtmäßigem, gewöhnlichem Aufenthalt im Inland - unter Bedachtnahme auf die jeweiligen Familien- und Einkommensverhältnisse ein Mindesteinkommen sichern. Eine gesetzliche "Mindestpension" gibt es in Österreich nicht!

Wenn das Gesamteinkommen (Bruttopension, sonstige Nettoeinkünfte und eventuelle Unterhaltsansprüche) einen bestimmten Betrag - den so genannten Richtsatz - nicht erreicht, gebührt über Antrag die Differenz als Ausgleichszulage.


Höhe der Ausgleichzulagenrichtsätze
Personenkreis Betrag
Alleinstehende Pensionsbezieher/innen*),
Witwen(Witwer), hinterbliebene eingetragene Partner/innen
  EUR 882,78               
Ehepaare **) im gemeinsamen
Haushalt *)
  EUR 1.323,58                      
Halbwaisen bis 24 Jahre   EUR 324,69  
Halbwaisen über 24 Jahre   EUR 576,98   
Vollwaisen bis 24 Jahre  EUR 487,53                    
Vollwaisen über 24 Jahre EUR 882,78                  


*) Diese Richtsätze erhöhen sich für jedes Kind, für das Anspruch auf Kinderzuschuss besteht und dessen monatliches Einkommen unter EUR 324,69 liegt, um EUR 136,21.

**) gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare in einer eingetragenen Partnerschaft