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Grippeschutzimpfungen


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Die Grippe

So wird im Volksmund oftmals schon eine einfache Erkältung genannt. Das ist aber nicht ganz richtig, denn Erkältungen sind im Gegensatz zu einer echten Grippe meist harmlos. Die echte Grippe (Influenza) ist eine schwere, oft lebensbedrohende Infektionskrankheit, die durch so genannte Influenzaviren ausgelöst wird. Diese Grippeviren werden - wie bei der Erkältung - durch Tröpfcheninfektion (Husten oder Niesen) übertragen.
Als einzige wirkliche Vorbeugung gilt die Grippeschutzimpfung. Darüber hinaus können allgemeine Vorbeugungsmaßnahmen das Immunsystem stärken. Dazu gehört eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, wenig Stress und die Vermeidung von schädigenden Umwelteinflüssen.

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Wer zählt zu einer Risikogruppe?


Besonders gefährdet sind Menschen, deren Immunsystem nicht voll funktionstüchtig ist. Also z.B. Menschen ab dem
60. Lebensjahr sowie Personen mit chronischen Herz- bzw. Lungenerkrankungen.

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Wer soll sich impfen lassen?


Nach dem 50. Lebensjahr nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems wegen der andauernden Belastungen und dem enormen Arbeitsaufwand wieder ab. Ab dem 60. Lebensjahr wird deshalb jährlich eine Grippeimpfung empfohlen.
Wer sich impfen lassen will, sollte die Impfung im Herbst noch vor Beginn der Influenzasaison durchführen lassen (etwa im September oder Oktober). Besonders wichtig ist die Schutzimpfung für Menschen, die wegen einer anderen Erkrankung durch eine Influenza-Erkrankung besonders gefährdet sind. Zu ihnen gehören z.B. Herzkrankheiten, Bronchitis, chronische Nieren- und Stoffwechselkrankheiten oder auch Immundefekte.

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Grippeimpfung für Kinder?

MMDB58864_23290.JPG Die Leistungsfähigkeit unseres Immunsystems ist vom Alter abhängig. Kinder im Kindergarten und Vorschulalter haben ein noch nicht voll ausgereiftes Immunsystem. Sie leiden deshalb öfter an Erkältungen und Infektionen als Erwachsene. Diese Erkrankungen sollten trotzdem zugelassen werden, denn das Immunsystem muss richtig trainiert werden. Für normal entwickelte Kinder, die keine weitere Erkrankung haben, ist eine Grippeschutzimpfung daher nicht erforderlich.

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Wann soll nicht geimpft werden?


Nicht geimpft werden sollte bei akuten, fieberhaften (über 38,5°C) und entzündlichen Erkrankungen sowie bei Allergien gegen Hühnereiweiß oder Bestandteile des Impfstoffes. Bei leichten Infekten wie z.B. Schnupfen besteht kein Einwand gegen eine Impfung.

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Welche Nebenwirkungen gibt es?


Die Grippeimpfung wird allgemein gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen können Rötungen, Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Injektionsstelle sein, weiters leichtes Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen.

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Wie lange ist man geschützt?


Ungefähr zwei Wochen nach der Impfung beginnt die
Schutzwirkung. Der Schutz hält während der gesamten Grippesaison an und muss somit jährlich aufgefrischt werden. Die Impfung schützt jedoch nicht vor Erkältungen und grippalen Infekten.