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Behandlungsbeitrag



Bei Inanspruchnahme von vertragsärztlicher Hilfe ist von den Versicherten und anspruchsberechtigten Angehörigen ein Behandlungsbeitrag zu entrichten. Dieser wird im nachhinein mit Zahlschein vorgeschrieben. Wer bei seiner Bank einen Abbuchungsauftrag bzw. Einziehungsauftrag (auch betraglich begrenzt möglich) erteilt, spart Zeit und Mühe und der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) Verwaltungskosten.

Bei der Inanspruchnahme von Wahlärzten, Wahl-Gruppenpraxen oder Ärzten in Wahleinrichtungen wird der Behandlungsbeitrag bei der jeweiligen Kostenerstattung (Kostenersatz) automatisch von der VAEB in Abzug gebracht.

Der Behandlungsbeitrag ist grundsätzlich für alle Leistungen von Vertragsärzten zu leisten.

Bestimmte Personen sind von der Entrichtung des Behandlungsbeitrages befreit.

Auf der Vorschreibung für die Einzahlung des Behandlungsbeitrages befindet sich eine Aufschlüsselung über dessen Zusammensetzung. Weiters ist in einer eigenen Rubrik eine Information zu finden, die die Höhe des Honorars enthält, das die VAEB den jeweiligen Versicherten (Angehörigen) im konkreten Behandlungsfall zu bezahlen hatte. Diese Information ist ausschließlich dazu gedacht, den Versicherten mitzuteilen, wie ihre Beiträge verwendet werden. Die Kosteninformation umfasst die wichtigsten Leistungen der Krankenversicherung, wie z.B. (zahn)ärztliche Hilfe, Spitalsaufenthalte, Medikamente, Heilbehelfe und Hilfsmittel.

Seit 1.4.1994 besteht mit Ärzten für Allgemeinmedizin und Fachärzten, die mit der VAEB einem Vertragsverhältnis stehen, eine Vereinbarung über die Erbringung von psychotherapeutischer Behandlung auf Patientenschein. Der Patient hat dem Arzt keine Zuzahlungen zu leisten. Die VAEB ist damit einer der wenigen Krankenversicherungsträger Österreichs, die Psychotherapie als Sachleistung auf Patientenschein anbieten.