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"Limosa"-Meldung für Belgien


Die Tätigkeit ausländischer Arbeitnehmer, Selbständiger und Praktikanten in Belgien ist seit 1.4.2007 den dortigen Behörden mittels "Limosa"-Meldung im Voraus bekannt zu geben.

Auszufertigen ist die Meldung vom Arbeitgeber, der einen Arbeitnehmer nach Belgien entsendet. Selbständige bzw. Praktikanten haben diese Meldung selbst zu erstatten.

Wer ist zu melden?

  • Ausländische Arbeitnehmer, die vorübergehend oder teilweise in Belgien von einem nicht belgischen Arbeitgeber beschäftigt werden und grundsätzlich nicht der belgischen Sozialversicherungspflicht unterliegen.
  • Selbständige, die - ungeachtet, ob sie der belgischen Sozialversicherungspflicht unterliegen - vorübergehend selbständig eine Aktivität in Belgien ausüben, sich aber hier nicht dauerhaft aufhalten.
  • Praktikanten, die - ungeachtet, ob sie der belgischen Sozialversicherungspflicht unterliegen - ihr Praktikum ganz oder teilweise im Rahmen eines ausländischen Studienprogrammes oder einer ausländischen Berufsausbildung in Belgien absolvieren.


Die Meldung muss vor Beginn der Beschäftigung bzw. des Praktikums erfolgen. Der belgische Auftraggeber ist verpflichtet, bevor die Arbeit begonnen wird, nach dieser Bescheinigung zu fragen. Die Missachtung der "Limosa"-Gesetzgebung kann zu Sanktionen führen.