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2015-12-11 - Positive Bilanz bei 13. Generalversammlung der VAEB

Foto: VAEB

Wie schon in den Jahren zuvor kann die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) auch heuer wieder eine erfreuliche Bilanz ziehen:

Trotz steigender Ausgaben vor allem im Bereich Krankenversicherung konnte im Berichtsjahr 2014 ein positives Ergebnis erzielt werden. 9,6 Millionen Euro Bilanzgewinn wurden verbucht. Auch 2015 wird die VAEB laut Prognosen in den schwarzen Zahlen bleiben. Damit hat sie seit ihrer Fusionierung mit der Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaus 2005 noch kein Jahr Verluste geschrieben.

Die VAEB konnte ihre innovativen Projekte im Sinne der Patienten weiter ausbauen: Neben der Halbierung des Behandlungsbeitrags für ihre Versicherten per 1.1.2015 von 14 % auf 7% wurde die elektronische Betreuungseinrichtung für Diabetiker, der „Gesundheitsdialog Diabetes“ weiter forciert – und mit dem 1. Preis beim Wiener CIO-Kongress für IT-Anwendungen ausgezeichnet. 2016 soll schon das nächste, ähnliche Projekt in einer Pilotphase getestet werden: der „Gesundheitsdialog Bluthochdruck“.

Weiter forciert wird auch das Ja!Jetzt Aktiv-Bewegungsprogramm für Menschen über 50. Der präventive Effekt von Bewegung und Aktivsein für die Gesundheit kann nicht oft genug betont werden. 2015 verlieh die VAEB Gütesiegel für die engagiertesten Ja!Jetzt Aktiv-Gruppen in der Steiermark und in Kärnten.

Auch das Erfolgsprojekt Best-Price-Euro, bei dem Versicherte für jede günstigere Medikamentenverschreibung eines Generikums 1 Euro rückerstattet bekommen, wird weitergeführt.

Zuletzt wurde der Neubau unserer Gesundheitseinrichtung Josefhof in Graz-Mariatrost fix beschlossen: Der Baubeginn ist für das 4. Quartal 2016 geplant. Die Bettenzahl wird in der neuen, hochmodernen Einrichtung von jetzt 70 auf 120 erhöht.


Foto: VAEB



"Auch wenn wir – wie bei der Reduzierung des Behandlungsbeitrags – weniger Einnahmen haben, können Sie sicher sein, dass das Geld bei unseren Versicherten bleibt“, unterstrich VAEB-Obmann Gottfried Winkler die patienten- und serviceorientierte Ausrichtung der VAEB. Die größte Herausforderung der nächsten Jahre sieht er bei den Entwicklungen im Heilmittelbereich, konkret „in der Finanzierbarkeit neuer und teurer Medikamente, die auf Dauer verordnet werden müssen, um optimal zu wirken“! Im Umgang damit wird es in Zukunft Lösungen brauchen!

So kostet beispielsweise die Versorgung eines Hepatitis-C-Patienten mit dem Medikament Sovaldi rund 100.000 Euro pro Halbjahr.