DRUCKEN

VAEB lud zur 12. BGF-Gütesiegelverleihung

BGF_kl._Gruppenbild_IMG_3608.jpg

In Anwesenheit von Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser sowie der VAEB-Führung GD Hofrat Univ. Prof. Prof. DI Kurt Völkl, Obmann Gottfried Winkler, Chefarzt MR Dr. Peter Grabner und Direktor Werner Bogendorfer) fand am Montagabend im Wiener Innenstadtloka K47 die 12. Verleihung der VAEB-Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung statt.


Raum_2_IMG_3430.jpg   Siegel_IMG_3420.jpg


Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) vergibt im Rahmen dieser Veranstaltung BGF-Gütesiegel an Unternehmen mit besonders engagierter Gesundheitsförderung. Gewürdigt werden  konkrete, abgeschlossene BGF-Projekte und die nachhaltige Implementierung des Themas Gesundheit als Managementansatz in den Regelbetrieb eines Unternehmens.
Herangehensweise und Umsetzung orientieren sich an bestimmten Qualitätskriterien. Das österreichische Netzwerk des BGF (das wieder Teil des europäischen Netzwerks für BGF ist) und ein externes Institut bewerten die Anträge aufgrund dieser Kriterien.


Die VAEB unterstützt die Mitgliedsunternehmen dabei durch konkrete Sachleistungen beziehungsweise durch Beratungsangebote seitens ihrer Tochterunternehmen Wellcon und IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention). Einmal im Jahr können Unternehmen den Antrag auf ein BGF-Gütesiegel stellen, dieses wird bei Erfüllung aller Kriterien auf drei Jahre verliehen.


11 Betriebe wurden mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet.
Drei davon bekamen es zum ersten Mal verliehen. Diese sind die Omya GmbH, ein Betrieb der Stein- und keramischen Industrie mit 205 MitarbeiterInnen; die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (664 MitarbeiterInnen) und der südsteirische Zementproduzent Lafarge (82 MitarbeiterInnen).


Ein Betrieb erhielt bereits zum 4. Mal das BGF-Gütesiegel, nämlich die Firma Pengg Austria (Metallverarbeitende Industrie, 243 MitarbeiterInnen).


Die weiteren Gewinnerbetriebe sind:
die Rail Cargo Group (Transport & Logistik, 1499 MitarbeiterInnen);
der Teilkonzern ÖBB-Infrastruktur AG
(Eisenbahninfrastruktur, 18.150 MitarbeiterInnen);
die ÖBB-Personenverkehr AG (Bundesbahnen, 2.768 MitarbeiterInnen);
die ÖBB Produktion GmbH (Verkehrsunternehmen, 5.873  MitarbeiterInnen);
die RAG Rohöl-Aufsuchungs AG (Mineralölindustrie, 400 MitarbeiterInnen);
das Institut für Gesundheitsförderung und Prävention (Consulting, 25 MitarbeiterInnen) und die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (Öffentliche Verwaltung, 898 MitarbeiterInnen).


Neben dem BGF-Gütesiegel wurde zum 5. Mal auch das Zertifikat „Rauchfreier Betrieb“ an Unternehmen  übergeben, in welchem Konzepte und Maßnahmen der betrieblichen Tabakprävention Anwendung finden. 


Rauchfreie_Betriebe__Fa_Lafarge_Zementwerke__RHI_AG__Veitsch.jpg


VAEB-Chefarzt MR Dr. Peter Grabner unterstrich die Wichtigkeit der Verhinderung von Aktiv- und Passivrauchen am Arbeitsplatz und die orbildfunktion der Unternehmensführung bei der Implementierung von Nichtraucherprojekten. Je nach Umsetzung werden hier Zertifikate in Gold, Silber oder Bronze vergeben. Zertifikate in Silber ergingen an folgende Unternehmen:
an die Gesundheitseinrichtung Breitenstein
(Sozialversicherung, 65 MitarbeiterInnen); 
an Lafarge (Zementproduktion, 82 MitarbeiterInnen),
an die Firma RHI Breitenau (Feuerfeste Produkte, 196 MitarbeiterInnen) und
an RHI Wien (Feuerfeste Produkte, 435 MitarbeiterInnen).


BGF_kl._Gruppenbild_IMG_3608.jpg