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Im Ausland/Urlaub


KRANKENVERSICHERUNGSSCHUTZ IM AUSLAND/URLAUB

Für plötzlich auftrende Erkrankungen (Unfälle) im Ausland (ärztliche Hilfe, zahnärztliche Hilfe, Krankenanstaltspflege, Heilmittel) ist der Schutz der sozialen Krankenversicherung in folgenden Staaten auch während des Urlaubes gegeben:

EU-Länder:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern (griechischer Teil)

EWR-Länder:
Island, Liechtenstein, Norwegen

Schweiz

Länder mit bilateralem Abkommen:

Bosnien und Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Montenegro, Türkei

Bei einem Aufenthalt in einem EU/EWR-Land, in der Schweiz oder in Mazedonien kann mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EKVK) ärztliche Hilfe direkt in Anspruch genommen werden, wenn während des Auslandsaufenthaltes eine Krankenbehandlung erforderlich wird. Die EKVK befindet sich auf der Rückseite der e-card. Sollte die EKVK bei Reiseantritt ungültig sein (Sternsymbole anstatt der Daten oder Gültigkeit abgelaufen) empfiehlt die VAEB, für diese Staaten eine Bescheinigung als provisorischen Ersatz der europäischen Krankenversicherungskarte (PEB) ca. 1 Woche vor Antritt der Reise anzufordern.


Eine Vereinbarung über die Nutzung der EKVK wurde mit Serbien ab 1.1.2014, mit Bosnien und Herzegowina ab 1.7.2015 und mit Montenegro ab 1.7.2016 geschlossen. Eine Direktvorlage der EKVK beim Leistungserbringer ist aufgrund der nationalen Rechtsvorschriften nicht möglich. Der serbische bzw. bosnisch und herzegowinische bzw. montenegrinische Krankenversicherungsträger wird nach Vorlage der EKVK eine nationale Anspruchsbescheinigung ausstellen. In dringenden Fällen (z.B. Aufnahme in ein Krankenhaus) wird aber eine EKVK als Anspruchsberechtigung anerkannt.

Bei einem Aufentalt in der Türkei empfiehlt die VAEB einen Betreuungsschein ca. 2 Wochen vor Antritt der Reise anzufordern. Dieser Betreuungsschein muss zumeist vor Beginn der ärztlichen Behandlung dem ausländischen Krankenversicherungs-träger vorgelegt werden, der eine Bescheinigung ausstellt. Mit dieser ist es möglich am Aufenthaltsort ärztliche Hilfe auf Kosten der VAEB in Anspruch zu nehmen. Bei Unfällen und akuten Erkrankungen wird von den Spitälern der Vertragsstaaten der Betreuungsschein zumeist direkt angenommen.