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13. BGF-Gütesiegelverleihung der VAEB

Bildnachweis: VAEB

In Anwesenheit von Gesundheits- und Frauenministerin Priv.Doz. Dr. Pamela Rendi-Wagner, MSc wurden am 13. März 2017 im Wiener Innenstadtlokal K47 zum 13. Mal die VAEB-Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen.


„Das Wohlbefinden der Mitarbeiter kann nur im Sinne eines Unternehmens sein – der gesamte Betrieb profitiert davon. Daher sollte Betriebliche Gesundheitsförderung ein Kernthema jeder Unternehmensstrategie sein“. VAEB-Obmann Gottfried Winkler erklärte, mit dem Josefhof in Graz sei es der VAEB „gelungen, ein Herzstück der Betrieblichen Gesundheitsförderung zu schaffen. Die Rückmeldungen der Menschen, die die Gesundheitsprogramme dort in Anspruch nehmen, sind größtenteils positiv“.

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau zeichnet bei dieser Gütesiegelverleihung das besondere Engagement von Unternehmen im Bereich Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsförderung aus. Gewürdigt werden konkrete, abgeschlossene BGF-Projekte und die nachhaltige Implementierung des Themas Gesundheit als Managementansatz in den Regelbetrieb eines Unternehmens.

Herangehensweise und Umsetzung orientieren sich an bestimmten Qualitätskriterien. Das österreichische Netzwerk des BGF (das wieder Teil des europäischen Netzwerks für BGF ist) und ein externes Institut bewerten die Anträge aufgrund dieser Kriterien.

Die VAEB unterstützt die Mitgliedsunternehmen dabei durch konkrete Sachleistungen beziehungsweise durch Beratungsangebote seitens ihrer Tochterunternehmen Wellcon und IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention). Einmal im Jahr können Unternehmen den Antrag auf ein BGF-Gütesiegel stellen, dieses wird bei Erfüllung aller Kriterien auf drei Jahre verliehen. 


Bildnachweis: VAEB









5 Betriebe wurden mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet.

Einer davon, die Raaberbahn (Sparte Verkehr, 163 MitarbeiterInnen) bekam es zum ersten Mal verliehen.

Ein Betrieb erhielt bereits zum 5. Mal das BGF-Gütesiegel, nämlich die Firma RHI Österreich (Metallverarbeitende Industrie, 1.996 MitarbeiterInnen, 4. Wiederverleihung).

Die weiteren Gewinnerbetriebe sind: die Magnifin Magnesiaprodukte GmbH & Co. KG (Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien, 46+8 LeiharbeiterInnen, 1. Wiederverleihung); die ÖBB-Technische Services GmbH (Verkehrsunternehmen, 3.590 MitarbeiterInnen, 3. Wiederverleihung); und die ÖBB-Business Competence Center GmbH (Dienstleistung, 1.472 MitarbeiterInnen, 1. Wiederverleihung). 

Neben dem BGF-Gütesiegel wurde zum 5. Mal auch das Zertifikat „Rauchfreier Betrieb“ an Unternehmen übergeben, in welchem Konzepte und Maßnahmen der betrieblichen Tabakprävention Anwendung finden. VAEB-Chefarzt Dr. Peter Grabner unterstrich die Wichtigkeit der Verhinderung von Aktiv- und Passivrauchen am Arbeitsplatz und die Vorbildfunktion der Unternehmensführung bei der Implementierung von Nichtraucherprojekten. Je nach Umsetzung wurden hier Zertifikate in Gold, Silber oder Bronze vergeben. Das Zertifikat in Bronze erging an die Gesundheitseinrichtung Bad Hofgastein.

Zertifikate in Silber ergingen an folgende Unternehmen: an die RHI Radenthein, die RHI Veitsch, die Wellcon GmbH, an die Gesundheitseinrichtung Bad Schallerbach, die ÖBB Business Competence Center GmbH und an die ÖBB Infrastruktur AG.

 

Die Gütesiegelverleihung bot auch, wie schon eingangs erwähnt, die Möglichkeit, die neue Gesundheits- und Frauenministerin Rendi-Wagner persönlich begrüßen und kennenlernen zu dürfen. Die kompetente Medizinerin, die nach ihrer Promotion in Wien an der London School of Hygiene and Tropical Medicine und am Royal College of Physicians studierte und 2008 an der Universität Wien zum Thema „Prävention durch Impfungen“ habilitierte, wurde vor sechs Jahren vom damaligen Gesundheitsminister Alois Stöger ins Ministerium geholt. Dort hat sie sich durch ihre Arbeitsweise und ihr souveränes Auftreten rasch etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen.

Zu ihrem Amtsantritt als Bundesministerin für Gesundheit und Frauen am Weltfrauentag, dem 8. März 2017, erhielt Rendi-Wagner außergewöhnlich viele Vorschusslorbeeren: Von den Sozialpartnern über Frauen-, Ärzte-, Pharma- und Psychologenvertreter bis zu Bundespräsident, Bundeskanzler und Vizekanzler reichten die positiven Reaktionen.

Für den ÖGB gratulierte Präsident Erich Foglar. Man werde der neuen Ministerin „natürlich als verlässlicher Partner in der Gesundheitspolitik zur Verfügung stehen“. Arbeiterkammer-Präsident Rudolf Kaske und Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl zeigten sich erfreut über die Bestellung der „schon bisher kompetenten, umsichtigen und im Dialog mit allen Beteiligten stehenden“ Spitzenbeamtin. Auch Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger lobte die „Spitzenmedizinerin“.

Den Gratulationen schließt sich auch die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) an. VAEB-Obmann Gottfried Winkler: „Mit Pamela Rendi-Wagner als Nachfolgerin unserer geschätzten Sabine Oberhauser ist die Kontinuität in der österreichischen Gesundheitspolitik gewährleistet. Als profunde Kennerin des Gesundheitssystems und als moderne Frau, die den Spagat zwischen Familie und Karriere schafft, ist sie eine exzellente Wahl an der Spitze des Ressorts für Gesundheit und Frauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr“.


Für den Text verantwortlich:

Mag. Susanne Lintl-Sturz
Versicherungsanstalt für
Eisenbahnen und Bergbau

Büro Direktor Bogendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Gesundheit und Innovationen

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