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ELGA startet in der VAEB

Bildnachweis©elga.gv.at

Seit 9. Mai sind Patientendaten der VAEB-Versicherten über die Elektronische Gesundheitsakte 
digital abrufbar


Im Dezember 2015 wurde die Elektronische Gesundheitsakte ELGA in Österreich eingeführt, nun ist
auch – nach intensiver Vorbereitung und zahlreichen Sicherheitschecks – die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) in diesem System online: Seit Dienstag, dem 9. Mai 2017, sind Daten unserer PatientInnen digital abrufbar. Damit integriert sich die VAEB in das österreichweite elektronische Informationssystem. Abgerufen werden können Entlassungsbriefe und Laborbefunde sowie künftig auch Daten über verschriebene Medikamente und Radiologiebefunde. Der Arzt oder die Ärztin haben 28 Tage nach der Abschlussuntersuchung Zugriff auf die Daten.

Es werden nur neue Befunde in ELGA aufgenommen – alte werden nicht gespeichert. Alle an ELGA angeschlossenen Gesundheitsdiensteanbieter in ganz Österreich können auf die Patientendaten zugreifen, sofern der Patient bei ihnen physisch präsent ist.

In der Praxis läuft das ELGA-Procedere folgendermaßen ab: PatientInnen in Breitenstein werden zu Beginn ihres Behandlungsturnusses zu einer etwa einstündigen Veranstaltung eingeladen, im Rahmen derer sie alle Informationen zu ELGA erhalten. Legen die PatientInnen keinen Widerspruch ein (ein sogenanntes situatives Opt-Out aus ELGA, das die Übermittlung der Befunde sperrt, ist möglich), so werden ihre Befunde online gestellt.

Im Lauf des nächsten Jahres sollen – dem Weg Breitensteins folgend - sukzessive auch die weiteren VAEB-eigenen Gesundheitsreinrichtungen und die physikalischen Ambulatorien sowie die Zahnambulatorien der VAEB an ELGA angeschlossen werden.

ELGA bringt aber nicht nur Transparenz für die behandelnden Ärzte und Ärztinnen, sondern auch einen genauen Überblick und Vereinfachungen für die PatientInnen: Ebenfalls online ist das Patientenportal, über das die BürgerInnen ihre Befunde und ihre Medikationen einsehen können. Auf dem Portal ist auch ersichtlich, wann und von wem meine Befunde gelesen werden.

Die jederzeit abrufbaren Informationen gewährleisten den PatientInnen Sicherheit über ihren Behandlungsstatus und ersparen ihnen möglicherweise unnötige Arztbesuche. Den Ärzten und Ärztinnen erleichtern sie die Arbeit: Durch den raschen Überblick über die Medikation können beispielsweise Doppelgleisigkeiten bei Medikamentenverschreibungen vermieden werden. Unnötige Wege reduzieren sich, eine effektivere Behandlung ist möglich.

 

Für eventuelle Fragen steht die ELGA-Serviceline zur Verfügung: 
werktags von Mo bis Fr von 7.00-19.00 Uhr 
unter der Telefonnummer: 050 124 4411.