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Aktionstag Bluthochdruck in Innsbruck

Bildnachweis©VAEB.at

Präventionsprojekt der VAEB, des Landes Tirol und der Innsbrucker Verkehrsbetriebe wurde präsentiert


Ein gesundes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen sollte jedem Unternehmen ein wichtiges Anliegen sein. Denn nur dort, wo sich die Menschen wohl fühlen, können sie auch dauerhaft gute Leistungen bringen.

In Kooperation mit dem Land Tirol und der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) haben die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) daher ein Präventionsprojekt zum Thema Bluthochdruck  gestartet, das – neben gesunden Menüs in der Betriebskantine, Bewegungsworkshops und Gesundheitscoachings – zum Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beitragen soll. Im Rahmen eines gut besuchten Aktionstags, bei dem neben den IVB-Projektverantwortlichen Birgit Haidacher und Thomas Scheiber auch VAEB-Direktor Werner Bogendorfer und der Tiroler Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg vor Ort waren, wurde dieses E-Health-Projekt nun präsentiert.


Bildnachweis©IVB.at








Es funktioniert folgendermaßen: Mittels Tele-Monitoring werden interessierte MitarbeiterInnen über die Gefahren von Bluthochdruck generell und über neue Betreuungsmöglichkeiten informiert. Damit soll den Gefahren unentdeckten und unbehandelten Bluthochdrucks rechtzeitig begegnet und mögliche Folgeschäden vermieden werden. Denn unbehandelter Bluthochdruck birgt großes Gefahrenpotenzial: Er kann zu lebensgefährlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Die Bekämpfung von erhöhtem Blutdruck wurde zuletzt auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO als vorrangig eingestuft.

Gerade für BuslenkerInnen und StraßenbahnfahrerInnen ist eine stabile Gesundheit mit normalen Blutdruckwerten essenziell, da sie in ihrem Beruf Verantwortung für viele Menschen tragen. „Das Präventionsprojekt Bluthochdruck kann hier Bewusstsein für die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils schaffen und einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Gesundheitskompetenz leisten“, so IVB-Geschäftsführer Martin Baltes.

Die Projektlaufzeit wurde vorläufig auf ein Jahr festgelegt. Bei erfolgreichem Abschluss soll das Projekt, das einen steten Arzt-Patienten-Dialog ermöglicht, schrittweise auch allen VAEB-Versicherten angeboten werden.