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2008-01-31 / BGF-Gütesiegel für ÖBB-Technische Services


ÖBB Gütesiegelverleihung von BM Dr. Andrea Kdolsky an Geschäftsführer ÖBB TS Ing. Seiser
( © Foto: AndiBruckner/BMGFJ)

Bundesministerin Andrea Kdolsky würdigt Bemühungen um gesunde Mitarbeiter

Bundesministerin Andrea Kdolsky verlieh der ÖBB-Technische Services GmbH (TS) das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung (BGF).
Im Rahmen des Gesundheitsförderungsprojektes „Fit4You“, das in Kooperation mit der VAEB ausgearbeitet und umgesetzt wurde, betreuen österreichweit 130 als Gesundheits- und Bewegungscoaches ausgebildete Mitarbeiter ihre 3.900 KollegInnen.
„Die ÖBB Technische Services GmbH hat mit ihrem innovativen Programm „Fit4You“ die strengen Qualitätskriterien des Europäischen und des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung erfüllt und innerhalb der ÖBB eine Vorreiterrolle übernommen.“, so Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.

BGF-Gütesiegel auf drei Jahre verliehen

Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung, das im feierlichen Rahmen an die ÖBB-Technische Services GmbH übergeben wurde, wird vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich befristet für jeweils drei Jahre verliehen.
Es zeichnet jene Betriebe aus, die die hohen internationalen Qualitätsstandards für Betriebliche Gesundheitsförderung erfüllen. Das Gesundheitsförderungsprojekt von TS unterzog sich dazu einer externen Projektbegutachtung durch einen Fachbeirat. Franz Seiser, Geschäftsführer von der ÖBB-Technische Services GmbH dazu: „Wir werden die Kriterien über das notwendige Maß hinaus erfüllen. Einerseits um das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter weiter zu steigern, andererseits, weil es auch wirtschaftlich ist, zufriedene, gesunde Mitarbeiter zu haben.“

Win-Win-Situation für Arbeitgeber, Mitarbeiter und Sozialversicherung

Faktoren, wie die soziodemografische Entwicklung, der steigende Wettbewerb um Nachwuchskräfte und der Konkurrenzdruck rücken die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen immer mehr in den Mittelpunkt.
Für Unternehmen, Versicherungsanstalten und Gesundheitspolitik ergibt sich daraus ein Handlungsbedarf. Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky dazu, „Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert erwiesener Maßen nicht nur die Krankenstandstage, sondern vor allem auch jene Zeiten, an denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich nicht wohl fühlen und nicht fit sind.“
Primäre Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung sind daher: Gesundheitspotenziale stärken, Krankheiten am Arbeitsplatz vorbeugen und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern.