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VAEB-Grippeschutzimpfaktion

Bildnachweis: Andrei Pungovschi

ERFOLGREICHER AUFTAKT DER VAEB-GRIPPESCHUTZIMPFAKTION 2018
An insgesamt 16 Terminen können sich Pensionisten gratis gegen Influenza impfen lassen
 

Zum Auftakt am 4. Oktober 2018 in Sankt Pölten waren über 500 Menschen gekommen, in Wien – im ÖBB-Gebäude am Praterstern, in dem auch das Physioambulatorium der VAEB untergebracht ist – am 23. und 24. Oktober jeweils um die 720:

Die Grippeschutzimpfaktion, die von der VAEB auch heuer wieder angeboten wird, wird von den Versicherten gut angenommen. Insgesamt haben sich für die 16 Impftermine bis Dezember in ganz Österreich bereits über 6100 Personen angemeldet. Gedacht ist die kostenlose Impfung, die von der VAEB gemeinsam mit ihrer Tochterfirma Wellcon durchgeführt wird, vorwiegend für Pensionistinnen und Pensionisten. Sie wären von einer Influenza-Erkrankung besonders betroffen, kann doch eine echte Grippe für alte und chronisch kranke Menschen sogar lebensbedrohlich sein.

Um das geballte Erscheinen der zu impfenden Personen vor allem in der Früh zu vermeiden, hat die VAEB seit drei Jahren ihr Impfsystem auf ein Drei-Zeitblöcke-System umgestellt:

Die Versicherten werden zu drei hintereinander gestaffelten Terminen eingeteilt und haben damit – erscheinen sie pünktlich in ihrem Zeitfenster - die Gewähr, keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Die Reaktionen auf diese Staffelung sind auch weitgehend positiv. Das eingespielte Impfteam bestehend aus Mitarbeitern der VAEB und der Wellcon ist stets bemüht, den Wünschen der Versicherten nachzukommen und kleine Probleme unbürokratisch zu lösen.


Bildnachweis. VAEB©2018 Grippeschutzimpfaktion









Der Influenza-Impfstoff, der im heurigen Jahr zur Anwendung kommt, ist ein Vierfachimpfstoff, der – so hoffen die Epidemiologen – im Gegensatz zu dem im Vorjahr noch häufig verwendeten Dreifachimpfstoff die richtigen Grippeviren abdecken wird. Da jede Grippesaison anders verläuft, weil die Viren eine enorme Mutationsfähigkeit und Variabilität aufweisen, ist eine Vorhersage, welche Virenstämme dominieren werden, nur sehr schwer möglich. Im vergangenen Winter dominierte etwa entgegen den Erwartungen das Influenza-B-Virus in Österreich, von dem sehr viele Kinder und Jugendliche betroffen waren. Außerdem dauerte die Grippewelle besonders lange, bis in den April hinein.

Mediziner raten immer wieder zur Impfung, dringen aber mit ihren Appellen nicht durch:
Die Influenza-Impfung hat in Österreich nur eine alarmierend schwache Abdeckungsrate von 8 Prozent. Österreich ist damit eines der Schlusslichter in Europa, was die Impfwilligkeit bei Grippe betrifft.

Nur zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für Risikogruppen – Kinder, Kranke und ältere Menschen - eine Durchimpfungsrate von 75 Prozent.Die Influenza ist eine schwere Krankheit, die die Menschheit bereits seit Jahrhunderten plagt. Besonders eingeprägt hat sich die Grippeepidemie, die im Jahr 1918 zur Pandemie wurde und Millionen Todesopfer forderte – sie ging als „Spanische Grippe“ in die Geschichte ein. Betroffen waren damals hauptsächlich junge Erwachsene, die vorher kaum mit dem damaligen Virus H1N1 in Kontakt gekommen waren und deren Immunsystem nichts dagegen ausrichten konnte.

Wer nicht die Möglichkeit hat, zu den von der VAEB angebotenen Impfterminen zu erscheinen, kann sich natürlich auch bei seinem Hausarzt oder einem Gesundheitsamt gegen Grippe impfen lassen. Wird der Impfstoff in der Apotheke gekauft, wird der vorgesehene Zuschuss in Höhe von 10,00 Euro gleich in Abzug gebracht. Ebenso kann ein Hausarzt, sofern er Medikamente mit der VAEB direkt abrechnen kann, den Impfstoff verbilligt abgeben. Muss der Impfstoff zur Gänze privat bezahlt werden, gewährt die VAEB einen Zuschuss von 10 Euro.

Entziehen Sie sich dieser Gefahr und gehen Sie impfen. Die Impfung kann Ihnen viel Leid und Folgeschäden ersparen!