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Wann gebührt eine Ausgleichszulage?


Die Ausgleichszulage soll jeder/jedem Pensionsbezieher/in - mit rechtmäßigem, gewöhnlichem Aufenthalt im Inland - unter Bedachtnahme auf die jeweiligen Familien- und Einkommensverhältnisse ein Mindesteinkommen sichern. Eine gesetzliche "Mindestpension" gibt es in Österreich nicht!

Wenn das Gesamteinkommen (Bruttopension, sonstige Nettoeinkünfte und eventuelle Unterhaltsansprüche) einen bestimmten Betrag - den so genannten Richtsatz - nicht erreicht, gebührt über Antrag die Differenz als Ausgleichszulage.

Höhe der Ausgleichszulagenrichtsätze
PersonenkreisBetrag
Alleinstehende Pensionsbezieher/innen*), Witwen(Witwer), hinterbliebene eingetragene Partner/innen 
 EUR 909,42
Alleinstehende Pensionsbezieher/innen*), die mindestens 360 Beitragsmonate der Pflichtversicherung auf Grund einer Erwerbstätigkeit erworben haben
EUR 1.022,00
Ehepaare **) im gemeinsamen Haushalt EUR 1.363,52
Halbwaisen bis 24 Jahre EUR 334,49
Halbwaisen über 24 Jahre
 EUR 594,40
Vollwaisen bis 24 Jahre
 EUR 502,24
Vollwaisen über 24 Jahre EUR 909,42


*) Diese Richtsätze erhöhen sich für jedes Kind, für das Anspruch auf Kinderzuschuss besteht und dessen monatliches Einkommen unter EUR 334,49 liegt, um EUR 140,32.

**) gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare in einer eingetragenen Partnerschaft