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15. Generalversammlung der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau

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Bilanz der Projekte und Initiativen des Jahres 2016 und aktueller Ausblick

Heute, am 14. Dezember 2017 fand in Wien-Mariahilf die 15. Generalversammlung der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) statt. Neben den Beschlüssen zum Rechnungsabschluss des abgelaufenen Kalenderjahres, der Bilanz der Tätigkeiten 2016 und dem Jahresvoranschlag für 2018 stand aufgrund der aktuellen politischen Lage vor allem der Bericht des Obmanns im Fokus.

Obmann Gottfried Winkler ging zunächst auf den Rückblick des Jahres 2016 ein, in dem – wie stets – das Bemühen der VAEB um ihre Versicherten im Vordergrund stand. Parallel dazu sei die VAEB bemüht, innovative Projekte und innovative Gesundheitspolitik voranzutreiben. Winkler: „Für uns Eisenbahner und Bergarbeiter ist es selbstverständlich geworden, unkompliziert aus einer Hand betreut zu werden. Diesen Wert gilt es zu erhalten!“.


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Im Bereich der Digitalisierung – vor allem in Form von ergänzenden Services zur Medizin im Dienste der Versicherten – nehme die VAEB eine Vorreiterrolle ein: „Diese gilt es auszubauen und weiterhin zu nutzen. Die VAEB ist auch überzeugt davon, dass die elektronische Gesundheitsakte ELGA zu einem großen Nutzen für die Versicherten führen wird.“

Betreffend den Dialog mit unseren Versicherten hob Winkler die Gesundheitsinitiative im steirischen Mürztal hervor. Insbesondere der einmal im Jahr stattfindende Genusstag, der in Kooperation mit 4 weiteren Sozialversicherungsträgern veranstaltet wird, erfreut sich großer Beliebtheit.

Darüber hinaus wird den Versicherten über das Instrument des Versichertenrats – ein über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehendes, auf freiwilliger Basis stattfindendes partizipatives Dialogforum – die Möglichkeit geboten, an der gesundheitspolitischen Ausrichtung und Weiterentwicklung der VAEB mitzuwirken. Das große Engagement der Versicherten hier beweise, dass die Richtung stimme.  

Im Bereich der eigenen Einrichtungen verwies Winkler auf die gelungene Eröffnung des Gesundheits- und Betreuungszentrums Wien in der Nordbahnstraße. In Bad Hofgastein wurde – ganz im Zeitplan und unter Unterschreitung der veranschlagten Kosten– ein neues Therapieschwimmbecken errichtet.

In der Hauptstelle der VAEB in Wien wurde die Fassade saniert – weitere Sanierungsarbeiten erfolgen in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt.

Das mit Abstand größte Investitionsvorhaben ist der Neubau des Josefhofs. Der Baufortschritt seit September 2016 wurde auf einem kurzen Zeitraffer-Videofilm eindrucksvoll dargestellt. Im ersten Quartal 2019 soll das Haus, das ausschließlich der Gesundheitsförderung und Prävention dient, eröffnet werden.

Obmann Winkler ging auch auf die Effizienzanalyse (LSE-Studie) der österreichischen Sozialversicherung ein, bei der sich alle SV-Träger und Stakeholder im österreichischen Gesundheitswesen – auch die VAEB - einbringen konnten. Besonders hervorzuheben ist die große Zufriedenheit der ÖsterreicherInnen mit ihrem Gesundheitssystem bei zugleich relativ geringen Kosten in der Verwaltung. Zusammenarbeit und Koordination der unterschiedlichen Träger haben aber noch Potenzial nach oben und sind auch notwendig – mit der Leistungsharmonisierung wurde bereits begonnen. Schließlich ist klar, dass gleiche Beiträge von den Menschen zwangsläufig auch mit gleichen Leistungen assoziiert werden. Die VAEB ist bereit, hier mitzuwirken, allerdings nicht in allen Bereichen. Verschlechterungen für unsere Versicherten sind abzulehnen.

Im Mittelpunkt des medialen Interesses stehe aber nicht die Leistungsharmonisierung, sondern immer nur die organisatorische Neuausrichtung des Gesundheitssystems. Winkler: „Das ist bedauerlich und hat sicher nicht die oberste Priorität. Das ist auch der Studie klar zu entnehmen“. Das System funktioniere gut und sollte nicht mutwillig zerschlagen werden. „Die Problemstellungen im Gesundheitswesen auf Strukturfragen zu reduzieren ist falsch. Die Selbstverwaltung der VAEB hat bisher verantwortungsvoll und zukunftsorientiert gearbeitet, die innovative Ausrichtung gibt uns recht. Eine Befragung unserer Versicherten dazu ist zu diskutieren – schließlich geht es um ihre Versicherung und ihre gute Betreuung“.

Winkler abschließend: „Bei den bisherigen Umfragen hat sich gezeigt, dass die VAEB der kundenfreundlichste Versicherungsträger in Österreich ist. Und das wollen wir auch bleiben!“



Rückfragehinweis:
Mag. Susanne Lintl-Sturz
Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau
Büro Direktor Bogendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Gesundheit und Innovationen

Linke Wienzeile 48-52, 1060 Wien

Telefon: 050 2350-36105
eMail: linksusanne.lintl-sturz@vaeb.at