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Neubau des Josefhofs schreitet zügig voran

Bildnachweis: Foto VAEB. Neubau Josefhof

Alle Bauarbeiten im Plan – Neues Haus geht im Frühjahr 2019 in Betrieb

Das neue Haus nimmt schon Gestalt an: Auch über den Winter wurde nonstop am Bau des neuen Josefhofs am östlichen Stadtrand von Graz gewerkt. Nun ist der Außenbereich des terrassenförmig angelegten Holzbaus fertig – die Arbeiten an der Gebäudehülle sind abgeschlossen.



Weitere Fotos der Baustelle finden Sie auf www.josefhof.at


Im Inneren des Gebäudes, das ab kommendem Jahr eine der modernsten Gesundheitseinrichtungen Österreichs beherbergen wird, sind nun die Techniker und die Holzexperten am Werk: Lüftungskanäle und Leitungen werden verlegt, die riesigen Lüftungsgeräte für die Anlage werden installiert. Die Holzfenster mit den großen Glasfronten stellen die Tischler vor große Herausforderungen: Sie sollen großzügig Licht ins Gebäude dringen lassen, aber nicht direkt besonnt werden. Dass in einem Neubau durchgehend Holzfenster eingebaut werden, ist ungewöhnlich bei Projekten dieser Größe.

Mehr als 30 Millionen Euro investiert die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) in den Neubau, der im Frühjahr 2019 in Betrieb gehen soll. Wie bisher wird der Josefhof das Kompetenzzentrum für Prävention sein mit einem weitreichenden Angebot von Bewegungs- und Rückentrainings- bis zu Raucherentwöhnungsprogrammen.  „Die neue Gesundheitseinrichtung Josefhof will mit innovativen Gesundheitsdienstleistungen und neuen Angeboten im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention einen entscheidenden Beitrag zum Wohlbefinden der Versicherten in der VAEB leisten“,  steckt VAEB-Obmann Gottfried Winkler das Hauptziel des Großprojekts ab.

Der Neubau mit 120 barrierefreien Zimmern (das entspricht einer Erhöhung der derzeitigen Zimmerkapazität um 40 %) wurde vom Grazer Architektenbüro Dietger Wissounig ZT Gmbh. konzipiert. Das Projekt ist durch und durch ökologisch: Es soll sich schonend in die umliegende Wald- und Hügellandschaft einfügen. Alle Zimmer werden mit Naturmaterialien - in Holzmodulbauweise - ausgestattet, die Baustoffe sind CO2-neutral und vorgelagerte Lamellen sollen Energie sparen helfen.

Die Landschaft wird quasi mit dem Gebäude verflochten: Die Zimmer bieten freie Sicht auf die Naturlandschaft und in den Atrien soll sich bei der Ausstattung mit Grün die Bepflanzung der umliegenden Streuobstwiesen abbilden.

Da der Neubau an anderer Stelle als das alte Gebäude errichtet wird, kann der Betrieb im Josefhof während der Bauarbeiten lückenlos aufrecht erhalten werden. Damit ist – was der VAEB sehr wichtig war - eine ununterbrochene Betreuung der Versicherten möglich. Auch diese zeigen sich von dem, was sie bislang sehen, angetan und freuen sich schon über ihren nächsten Aufenthalt – dann bereits im neuen, modernen Josefhof.